Berlin. Ein wahrscheinlich ganz normaler Mittwoch in Berlin. Es sollte jedoch ein ganz besonder Tag werden, dieser Mittwoch in Berlin.
Ganz nüchtern betrachtet war ich durch die Bahnanreise in die Hauptstadt früh dran. Das Viertel Neukölln, geprägt durch viele verschiedene Nationalitäten total interessant und irgendwie schön. So stellte ich mich also an den Eingang und wartete. Und wartete. Und stand immer noch da. So verging auch die Zeit, und es kamen weitere Fans des Künstlers. Vordrängler und “An-der-Tür-Rüttler” 😉 Schöne Momente: man kam ins Gespräch, und mir wurde das Kommende schon richtig heißgemacht. Die Spannung stieg in mir.
Einlass. Erste Reihe. Yippie.
Zum Konzert: ich gehe zu vielen Konzerten deutschlandweit. Zu vielen Genres. Außer Blasmusik und Heavy Metal. Aber dieses Konzert des Florian geht in die Top drei bei mir.
Ein Piano. Drei Cello (?), drei Violinen (?). Und so viel Liebe zum Instrument. So viel Liebe zur Musik. Oft ertappte ich mich beim Schließen der Augen. Beim Träumen. Beim Genießen jeden einzelnen Tones – aus welchem Instrument auch immer.
Das Konzert war Gänsehaut. Das Konzert bleibt. Für immer! Kommt bald wieder. Dann komme ich auch.
Wie gesagt: ein ganz (un-)normaler Mittwoch in Berlin.
Danke Florian, und danke dem fantastischem Ensemble

Im übrigen: Florian wird bei mir auf dem Wohnbereich meines Seniorenheimes gespielt. Die Omas und Opas lauschen es sehr gerne.